Wappen

Beginn der Ahnenforschung

Beginn der Ahnenforschung

Die ersten Nachforschungen konzentrierten sich auf Eintragungen in „Siebmachers“ Wappenbücher. Die Familie Tschusi von SCHMIDHOFEN sollen Schweizer Herkunft sein, und erscheinen um 1590 zuerst zu Brunneck in Tirol. 1673 hat Kaiser Leopold den Tschusi ihr altes Wappen vermehrt. 1696 hat Johann Fürstbischof von Brixen den Stadtschreiber zu Brunneck, Matthias Tschusi, in den Adelstand erhoben, welchen der Bischof Ignaz im Jahre 1734 bestätigt und dazu das obige Prädikat erteilt hat. 1737 hat Kaiser Karl VI. alle Tschusi mit dem Reichsadel begnadet unter Vermehrung des Wappens.

Wappen (1673):

Geviertet von G. und B. 1. und 4. ein gekrönter # Adler, 2. und 3. ein von zwei g. Sternen besaiteter s. Schrägbalken mit einem gekrönten g. Greif (Stammwappen). Auf dem Helm der Greif wachsend. Decken: # und g.

Wappen (1739):

Geviertet von G. und #. 1. und 4. ein gekrönter # Adler. 2. und 3. ein g. Greif im rechten Obereck von einem g. Stern begleitet. Auf dem Helm der Greif wachsend. Decken: #, g.

QUELLE: Siebmacher, "Österreichischer Adel - Der Landständische Adel in der gefürsteten Grafschaft Tirol", Erg 22 Bd. IV., Tirol Tafel 27.




Bürgermeister der Stadt Innsbruck

Auf Rauch folgte der Magistratsrat Karl Johann von Tschusi-SCHMIDHOFEN, geboren am 9. April 1766 in Bozen. Bei seiner Wahl wurden zum letzten Male, einem alten Brauch zufolge, die Bürger durch die große Pfarrglocke zur Urne gerufen. Am 16. August 1814 fuhr Tschusi zur Huldigung der Tiroler vor dem Monarchen nach Wien. Am 1. Juni 1815 demissionierte er und starb als Gubernial-Einreichungs-Protokolls-Direktor in Innsbruck am 22. Mai 1838.

Einen Abstammungsbeweis zu SCHMIDHOFEN gibt es derzeit nicht. Dies ist aber grundsätzlich nicht auszuschließen, da das einfache Volk in den vorigen Jahrhunderten weder lesen noch schreiben konnte und der Name vom Pfarrer meist nach „Gehör“ aufgeschrieben wurde. Hierbei kam es in vielen Fällen zu unterschiedlichen Schreibweisen.

Wappenbrief

Eintrag im Wappenlöwen

2014 Michael Schmidhofer